Dr. (H) Agnes Borsay
Prof. Inv. Dr. (H) Peter Borsay
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Zahnimplantate: Frühzeitige Versorgung der Zahnlücke besonders wichtig
Musste früher ein Zahn gezogen werden und sollte dieser durch ein Implantat ersetzt werden, war dies ein langwieriger Vorgang. Zunächst vergingen nach der Extraktion drei bis vier Monate, dann wurde das Implantat eingesetzt. Und erst weitere vier bis sechs Monate später wurde dieses Implantat mit dem endgültigen Zahnersatz (Krone) versorgt. „Das muss heute nicht mehr sein“, erklärt Dr. (H) Peter Borsay, Leiter der Zahnarztpraxis für Implantologie und Ästhetik im AEZ in Poppenbüttel. „Die heue optimale Lösung ist die Sofortimplantation. Dabei wird das Implantat direkt nach dem Entfernen des Zahnes eingesetzt und, wenn möglich, auch sofort mit der Krone versorgt.“ Die wichtigsten Vorteile der Methode sind nach Auskunft des Zahnmediziners:
- Der Patient wird enorm geschont, denn das Zahnziehen und die Implantation werden innerhalb einer Sitzung mit derselben Betäubung durchgeführt. Zudem bedeutet dies weniger Schmerzen, denn die Wunde verheilt direkt nach dem Zahnziehen am besten.
- In der Regel kann der Patient sofort mit dem fertigen Zahnersatz (Krone) versorgt werden – das Tragen einer herausnehmbaren Prothese entfällt also.
- Die Zahnfleischpapillen (dreieckige Zahnfleischbereiche zwischen den Zähnen), können erhalten werden. Wird hingegen das Implantat erst Monate nach dem Zahnziehen gesetzt, hat sich das Zahnfleisch in der Zwischenzeit geglättet. Hässliche schwarze Löcher zwischen den Kronen sind die Folge.
- Es muss kein Zahnfleisch aufgeklappt werden, kein Skalpell muss schneiden, es muss nicht genäht werden.
- Eine Sofortimplantation ist für den Patienten kostengünstiger, da der zweite Eingriff entfällt.



